Außerbetriebliche Ausbildung

Eine Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE) (früher: „Überbetriebliche Ausbildung“) ist eine Ausbildung, die nicht in einem Betrieb stattfindet, sondern in einer dafür anerkannten Einrichtung – wie dem Jugendwerk für Bildung und Soziales. Ob ein junger Mensch für diese Form der Ausbildung geeignet ist, entscheidet die Berufsberatung der zuständigen Arbeitsagentur: Sie initiiert die Vermittlung und gewährt gegebenenfalls auch finanzielle Unterstützung. Mehr Informationen gibt es direkt bei der Arbeitsagentur.

Ausbildungsbereiche und Inhalte

Die Außerbetriebliche Ausbildung wird im Jugendwerk in vier Bereichen angeboten: Im Gastgewerbe, in der Hauswirtschaft, der Malerei und Lackiererei und dem Metallgewerbe. Zusätzlich zu den klassischen Ausbildungsinhalten der jeweiligen Bereiche erhalten die Jugendlichen Stützunterricht und sozialpädagogische Betreuung. Der Stützunterricht ist eine Art Nachhilfeunterricht, in dem die in der Berufsschule vermittelten Inhalte aufgearbeitet und vertieft werden. Die sozialpädagogische Betreuung unterstützt den Heranwachsenden dagegen ganz individuell bei Problemlösungen. In regelmäßigen externen Betriebspraktika sollen sich die jungen Menschen mit realistischen Bedingungen des Arbeitsalltags auseinandersetzen.