Berufsvorbereitende Maßnahme

Jungen Menschen gelingt es aus verschiedenen Gründen nicht immer eine Ausbildungsstelle zu finden. An sie richtet sich die "Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme extern": Ziel ist es, diese jungen Menschen für eine Ausbildung zu qualifizieren. Die Teilnehmer*innen kommen aus dem Umkreis des öffentlichen Personennahverkehrs.

Die Förderung im Lehrgang ist vielfältig: Teilnehmende Jugendliche erhalten Hilfe bei der Berufswahlentscheidung und der Suche nach einem Ausbildungsplatz, dazu erwerben sie wichtige Basiskenntnisse in Theorie und Praxis. Im Bedarfsfall kann der Berufsreifeabschluss im Rahmen der Maßnahme nachgeholt werden.

Zum theoretischen Training gehören:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Sozial- und Wirtschaftskunde
  • Bewerbungstraining
  • Medienkompetenz

In verschiedenen Lehrwerkstätten können die Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen breiten Einblick in verschiedene Berufsfelder erhalten. Auch der soziale Umgang und das Arbeiten im Team sind Teil des Trainings. Die Jugendlichen werden in die Lage versetzt, auftretende Probleme zu lösen und dadurch ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

Zur Auswahl stehen Angebote in den Bereichen:

  • Lager/Handel, Transport & Logistik
  • Farben und Lacke
  • Metall- und Maschinenbau

Hier können auch erste Teilqualifikationen als zertifizierte Bausteine für eine spätere Ausbildung erworben werden. Des Weiteren werden praktische Fähigkeiten auch im Rahmen betrieblicher Praktika erworben.

Inhalte und Verlauf

Die Berufsvorbereitung gliedert sich in Theorie und Praxis: Zum theoretischen Training gehören Allgemeinbildung, Deutsch und Mathematik, Sozial- und Wirtschaftskunde, Sprachförderung, Lern- und Kommunikationsfertigkeiten, Medienkompetenz, lebenspraktische Kompetenzen und Bewerbungstraining.

Berufspraktische Erfahrungen erhalten die Jugendlichen einerseits in den Lehrwerkstätten des Jugendwerks: Zur Auswahl stehen Angebote in den Bereichen Lager und Handel, Bau, Farb- und Raumgestaltung, Hotel/Gaststätten/Hauswirtschaft und Metall/KfZ. Hier können auch erste Teilqualifikationen als zertifizierte Bausteine für eine spätere Ausbildung erworben werden. Andererseits werden praktische Fähigkeiten auch im Rahmen betrieblicher Praktika in Kooperationsunternehmen erworben.

Die Maßnahme gliedert sich – verbunden mit Theorie und Praxis – in folgende Qualifizierungsstufen:

  • Eignungsanalyse: Herausfinden der Stärken
  • Grundstufe: Berufswahl und Vermittlung beruflicher Grundlagen
  • Förderstufe: Vertiefung beruflicher Grundlagen
  • Übergangsqualifizierung: betriebliche Qualifizierung durch Praktika

Organisation und Information

  • Während des Lehrgangs erhalten die Jugendlichen Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Die Höhe richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten (Fahrtkosten, Wohnung zu Hause etc.).
  • Für die Anmeldung wenden Sie sich bitte an die Beratungsfachkräfte der Agentur für Arbeit, hier erhalten Sie auch detaillierte Informationen.
  • Dauer: je nach individuellem Starttermin 9 bis 12 Monate