Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie

Die neu eingerichtete Belegabteilung für Mund-, Kiefer und Plastische Gesichtschirurgie unter der Führung von Herrn Prof. Dr. med. Dr.med. dent. Peter Maurer ist integraler Bestandteil bei der Versorgung von chirurgischen Patient*innen im Krankenhaus der Elisabeth-Stiftung.

Das gesamte Leistungsspektrum der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie:

  • Entfernung bösartiger Gesichtshauttumore (Basaliome, Karzinome, Melanome) mit ästhetischer Rehabilitation
  • Chirurgische Fehlbiss- und Gesichtsprofilkorrekturen (Dysgnathien)
  • Chirurgische Therapie von Kiefergelenkserkrankung einschließlich des individualisiertem Kiefergelenkersatz
  • Plastische- u. Wiederherstellungschirurgie bei Gesichts-, Kopf- und Hals-Verletzungen
  • Chirurgische Behandlung der Schlafapnoe (OSAS)
  • Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
  • Tumorchirurgie im Kopf-Hals-Bereich
  • Knochenaufbau bei Kieferschwund vor Implantationen
  • Abszess-Chirurgie Gesicht, Kopf und Hals
  • Zahnärztlich-chirurgische Behandlung bei Hoch-Risikopatienten, Blutverdünnung, Demenz etc.
  • Kiefersanierung bei Einnahme von Biphosphonaten

Ein Schwerpunkt ist die Behandlung von Dysgnathien (Fehlbissen) und Kiefergelenkerkrankungen in enger interdisziplinärer Kooperation mit Kieferorthopäd*innen, Zahnärzte*innen und angrenzenden Fachgebieten. Mögliche Folgen (Symptome) einer Dysgnathie können sein:

  • Mangelhafte Beißfunktion (z. B. offener Biss, Kreuzbiss)
  • Starke Zahnverschachtelungen
  • Mangelhafter Lippenschluss
  • Sprechstörungen (z. B. "Lispeln")
  • Behinderung der Nasenatmung, chronische Mandelentzündung
  • Nächtliches Schnarchen, „Schlafapnoe“ (OSAS)
  • Magen-Darmstörungen
  • Erschwerte Mundhygiene mit Mundgeruch
  • Kiefergelenksbeschwerden mit Kiefergelenkdegeneration (Kieferknacken, -schmerzen, nächtliches Zähneknirschen)
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Nacken- und Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen

Das Ziel der chirurgischen Korrektur ist die Normalisierung der Kieferverhältnisse (Ober- und Unterkiefer) als Voraussetzung für die Verbesserung des Bisses und eine Harmonisierung des Gesichtsprofils. Mit der Weiterentwicklung minimal-invasiver Eingriffe lassen sich die meisten Wünsche unserer Patient*innen unter Berücksichtigung von funktionellen und ästhetischen Aspekten realisieren.

Die Art des Eingriffs wird meist erst zum Operationszeitpunkt festgelegt. Dafür wird eine genaue computergestützte Auswertung einer 3D-Schädelröntgenbildes vorgenommen, im Rahmen einer computergestützten virtuellen 3-D-Planung simuliert und mit Hilfe von „surgical guide“ in den Operationssitus übertragen. Daher gelingt es eine optimale Qualität der Ergebnisse in Hinblick auf Funktion und Ästhetik sicherzustellen.

Zusätzlich neben den funktionellen Aspekten wird das Profil nach ästhetischen Gesichtspunkten beurteilt und daraus die günstigste Operationsmethode ermittelt. Man kann davon ausgehen, dass es durch die Operation ggf. in Kombination mit einer Kinnplastik immer zu einer Harmonisierung der Profillinie, zu einer Verbesserung der Kaufunktion und Erhöhung der Lebensqualität kommt. Im Rahmen dieser Eingriffe besteht die Möglichkeit langbestehende degernerative Veränderung der Kiefergelenke (wie z.B. CMD) gleichzeitig zu behandeln und zu heilen.

Vorteile unserer Dysgnathie-Chirurgie-Techniken:

  • Minimalinvasiv ausschließlich über Zugänge in der Mundhöhle
  • Keine Hautschnitte
  • Kombinierbar mit Kiefergelenk-Sanierung
  • Keine Magensonde
  • Keine Verdrahtung
  • Kaum Schwellung
  • Kurze Operation
  • Kurzer Aufenthalt im Krankenhaus
  • Ohne vorherige Weisheitszahnentfernung
  • Keine Blutkonserven
  • Schnelle Erholung
  • Kurzer Arbeitsausfall
  • Bei Invisalign auch ohne Brackets

Kontakt

Prof. Dr. med. Dr. dent. Peter Maurer

Fachzahnarzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Plastische und ästhetische Operationen
Fachzahnarzt für Oralchirurgie

p.maurer@e-s-b.org

Kontakt Sekretariat Chirurgie

Telefon: 06782 18-1200
Fax: 06782 18-1270
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